Stücke
Stückbeschreibung
Sojas Wohnung
von Michail Bulgakow
Deutsch von Thomas Reschke
Deutsch von Thomas Reschke
Eine schillernde Halbwelt bevölkert Sojas Wohnung – offiziell eine Musterwerkstatt für Berufsbekleidung, in Wahrheit ein Animierlokal für Krisengewinnler und korrupte Funktionäre. Für deren Unterhaltung sorgen Frauen, die von Schulden getrieben oder
der allgemeinen Teuerung wegen gezwungen sind, ihre erotische
Arbeitskraft zu verkaufen. Zwangsprostitution, Drogensucht und Geldwäscherei sind die Kehrseiten einer Scheinwelt, die nur für einige Wenige das Paradies zu bieten hat und für die Anderen nur die Sehnsucht nach Paris.
Sebastian Baumgarten, der in Düsseldorf zuletzt "Der Meister und Margarita" für die Bühne adaptiert hat, setzt mit "Sojas Wohnung" seine Beschäftigung mit Michail Bulgakow fort.
Inszenierung
Sebastian Baumgarten
Bühne
Thilo Reuther
Kostüme
Ines Burisch
Video
Stefan Bischoff
Musik
Andrew Pekler
Kommentar schreiben
Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich, lediglich die Angabe eines
Namens, Wohnortes und der E-Mail-Adresse sind erforderlich. Die
E-Mail-Adresse erscheint bei einem Kommentar nicht, dient jedoch möglichen
Rückfragen, wenn etwas nicht klar ist.
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare im Sinne der Sprache zu redigieren, gegebenenfalls, wenn nicht zum Thema passend, zu kürzen oder zu löschen.
Anonyme Kommentare und beleidigende oder den Anstand verletzende, unwahre oder irreführende Inhalte werden umgehend entfernt oder redigiert.
Kartenwünsche können an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden. Bitte richten Sie diese direkt an unsere Ansprechpartner
Spams: Spam-artige Kommentare werden nach Prüfung gelöscht.
Gelöscht werden auch Kommentare, die das Copyright Anderer verletzen.
Mit Absenden eines Kommentars erklärt sich der Absender damit einverstanden, dass der Kommentar im Kontext auf dieser Website kostenlos veröffentlicht wird. Das Copyright eines Kommentars bleibt in jedem Falle beim Absender.
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare im Sinne der Sprache zu redigieren, gegebenenfalls, wenn nicht zum Thema passend, zu kürzen oder zu löschen.
Anonyme Kommentare und beleidigende oder den Anstand verletzende, unwahre oder irreführende Inhalte werden umgehend entfernt oder redigiert.
Kartenwünsche können an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden. Bitte richten Sie diese direkt an unsere Ansprechpartner
Spams: Spam-artige Kommentare werden nach Prüfung gelöscht.
Gelöscht werden auch Kommentare, die das Copyright Anderer verletzen.
Mit Absenden eines Kommentars erklärt sich der Absender damit einverstanden, dass der Kommentar im Kontext auf dieser Website kostenlos veröffentlicht wird. Das Copyright eines Kommentars bleibt in jedem Falle beim Absender.
Kommentare lesen
Bettina Eisler aus Bchum meinte am Montag, den 22.03.2010
LEIDER ein hochwillkommener Anlass für all diejenigen, die im Zuge des Diktats von Ökonomie und Liberalisierung Kulturetats am liebsten streichen und Theater schließen möchten. Das Stück beginnt hervorragend multimedial mit Zitaten, Film und Kommentar, steigert sich dann aber zu exzessivem Klamauk. Die Schauspieler taten mir leid, 115-minütiges Fremdschämen war leider unerlässlich.
Mikhail Afanasyevich Bulgakov aus Moskau meinte am Montag, den 22.03.2010
Ich habe mich gerade umgedreht...
Bettina Eisler aus Wuppertal meinte am Montag, den 22.03.2010
Oh ha, für den geneigten Leser: Bochum
Harald Unger aus Düsseldorf meinte am Montag, den 05.10.2009
Die Bulgakowerei im Kleinen Haus geht ja munter weiter: ogottogottogott!
In der dort bekannten Wohnung Nr. 50 wird mal wieder handfest, berauscht und krass schräg wie ehedem, nichts ausgelassen:-)
In der dort bekannten Wohnung Nr. 50 wird mal wieder handfest, berauscht und krass schräg wie ehedem, nichts ausgelassen:-)
Isolde und Norbert Schoog aus Düsseldorf meinte am Montag, den 21.09.2009
Bulgakows und Baumgartens Neuigkeiten aus der Wohnung Nr. 50, in der immer noch die Höllengestalten hausen und die zum guten Schluß mal wieder in Flammen aufgeht, macht mindestens genau so viel Spaß wie die Vorgängerproduktion. Ein virtuos alle Register der Schauspielerei beherrschendes Team um die grandiosen Protagonistinnen Janina Sachau und Maria Kwiatkowski entfesselte ein Feuerwerk auf der Bühne, das keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ.
Das sich phantasievoll ständig wandelnde Bühnenbild überrascht mit liebevollen Details wie den Projektionen des laufenden Wasserhahns oder des im Schrank herumspukenden Geschirrs.
Ein rundum gelungener Abend, ein würdiges Sequel der Geschichte aus Wohnung Nr. 50.
Ob's nächstes Jahr wohl noch 'ne Fortsetzung gibt?
Das sich phantasievoll ständig wandelnde Bühnenbild überrascht mit liebevollen Details wie den Projektionen des laufenden Wasserhahns oder des im Schrank herumspukenden Geschirrs.
Ein rundum gelungener Abend, ein würdiges Sequel der Geschichte aus Wohnung Nr. 50.
Ob's nächstes Jahr wohl noch 'ne Fortsetzung gibt?




Kommentar