KOPFGRAFIK

Stückbeschreibung
Liliom
Legende vom Leben und Sterben
eines Gewalttäters
von Franz Molnár, ab 13 Jahren
Hilflos, verletzlich, brutal: Liliom ist Rumtreiber ohne Ausbildung und jugendlicher Held in einer gefühlskalten Welt. Von Liebe weiß er nicht viel und wenn er etwas nicht weiß, oder nicht versteht, schlägt er zu. Als er Julie kennen lernt, verändert sich sein Leben. Für sie riskiert er seinen Job und verliert ihn prompt. Zu stolz sich zu entschuldigen, wendet sich seine Aggression gegen alles und jeden, auch gegen Julie, doch Julie liebt ihn trotz allem aufrichtig. Sie wird schwanger. Liliom muss eine Familie ernähren und plant mit seinem Kumpel Fiscur einen Überfall auf einen Geldtransport. Doch alles geht schief. Um der Polizeit zu entkommen, begeht Liliom Selbstmord. Im Himmel angekommen, wird er einer strengen Befragung unterzogen: "Die Leute glauben, wenn sie sterben, dass damit schon alles in schönster Ordnung ist. So mir nichts, dir nichts sich tot stechen, das Herz still stehen lassen, die Frau dalassen und ein Kind in ihrem Leib... Das wäre doch zu leicht. Man muss Rechenschaft ablegen." - Liliom muss sich seinem Leben stellen. Nach sechzehn Jahren kehrt er zur Erde zurück und trifft seine jugendliche Tochter Luise. Er entwickelt zum ersten Mal Mitgefühl und findet Worte für das, was ihn bewegt. Franz Molnár, geboren 1878 in Budapest, einer der meistgespielten Theaterautoren seiner Zeit, schrieb 1909 "Liliom", das bei der Uraufführung gnadenlos durchfiel. Wenige Jahre später erlangte das Stück von Wien aus Weltruhm, ebenso wie die Liliom-Musical-Adaption Carrousel und die verfilmung aus dem Jahr 1934. Robert Musil schrieb über Molnár, er beherrsche die Kunst, "Dante, Goethe oder Beethoven einem Publikum erträglich zu machen, das durch Léhar verwöhnt ist. Hundert Jahre nach der Uraufführung entdeckt Christof Seeger Zurmühlen, seit sechs Jahren Schauspieler am Jungen Schauspielhaus, das Stück für ein junges Publikum neu. Premiere: 05. September 2009, Bühne INSZENIERUNG Christof Seeger Zurmühlen CHORREGIE Ulrike Völger BÜHNE UND KOSTÜME Monika Frenz MUSIK Klaus-Lothar Peters

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Marion Gloger-Kluge aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 17.01.2010
Ich habe das Stück dreimal gesehen und bin weiterhin begeistert. Auch meine Schüler/innen finden es einfach beeindruckend!!
Bitte lassen Sie es weiterhin im Spielplan!!!!!
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