Stücke
Stückbeschreibung
Kabale und Liebe
von Friedrich Schiller
Ferdinand liebt Luise und Luise liebt Ferdinand. So schön, so gut, wäre nicht Luise eine Bürgerstochter und Ferdinand der Sohn des herzoglichen Präsidenten. Damit ist die Provokation in der Welt. Doch Ferdinand glaubt unerschütterlich an die Kraft der absoluten Liebe. Dass Gefühle größer sind als machtbesessene Väter und soziale Grenzen. Allerdings sind auch in ihm bereits Zweifel und Misstrauen gesät. Da bedarf es nur noch der politischen Kabale des Präsidenten und der Intrige eines Wurm, um „die ganze Masse in eine zerstörende Gärung zu jagen.“
Zu Schillers 250. Geburtstag inszeniert Andreas Kriegenburg, einer der gefeiertsten Regisseure der deutschen Theaterszene, Schillers grausames Experiment über die Liebe. 2008 wurde Kriegenburg mit dem wichtigsten deutschen Theaterpreis, dem „Faust“, ausgezeichnet und gerade mit seiner „Prozess“-Inszenierung zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen.
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Kommentare lesen
Marielle Schavan aus Meerbusch meinte am Donnerstag, den 11.03.2010
Ich habe Kabale nun schon fünf mal gesehen und jedesmal wenn ich es wieder im Spielplan sehe schaue ich nach, ob ich nicht wieder Zeit habe.
Mir hat die Inszenierung den Text und Schiller selbst erst richtig zugänglich gemacht, mir die Tür geöffnet, die mir erlaubt hat ihn für mich ganz persönlich zu verstehen.
Es geht um Liebe. Um Liebe, die nicht sein darf und schließlich auch nicht übersteht. Wir finden sie überall, Beispiele sind überflüssig.
Jedes Mal überrollt mich das Stück wie eine Welle und ich bin fertig. Es kommt oft vor, dass mich Inszenierungen berühren, es ist selten, dass sie mich umarmen. Und das macht diese Inszenierung für mich so besonders.
Mir hat die Inszenierung den Text und Schiller selbst erst richtig zugänglich gemacht, mir die Tür geöffnet, die mir erlaubt hat ihn für mich ganz persönlich zu verstehen.
Es geht um Liebe. Um Liebe, die nicht sein darf und schließlich auch nicht übersteht. Wir finden sie überall, Beispiele sind überflüssig.
Jedes Mal überrollt mich das Stück wie eine Welle und ich bin fertig. Es kommt oft vor, dass mich Inszenierungen berühren, es ist selten, dass sie mich umarmen. Und das macht diese Inszenierung für mich so besonders.
Raphaela aus Düsseldorf meinte am Donnerstag, den 10.12.2009
Wow! Ich habe das Stück in Duisburg, wo eine Gastaufführung stattfand, gesehen und bin immer noch ganz begeistert. Mir gefiel das stark reduzierte Bühnenbild, welches nur aus wehenden weißen Tüchern bestand. Somit war man als Zuschauer nicht von unnötigen Details abgelenkt und konnte sich auf das Wesentliche konzentrieren. Für mich als Schiller-Fan eine gelungene Inszenierung! Starke Schauspieler, tolle Musik und super umgesetzt.
P.S.: Kann mir jemand sagen, wo ich die roten Pumps, die Lady Milford trug, bekommen kann? :)
P.S.: Kann mir jemand sagen, wo ich die roten Pumps, die Lady Milford trug, bekommen kann? :)
Kjell B. aus Ratingen meinte am Montag, den 07.12.2009
Ich war in der Vorstellung am 30.11.09. Mit mir noch viele andere Jugendliche. Die wohl beste Rolle war der Marschall eine sehr spannende und lustige Rolle, die immer wieder überraschend war. Wo ich zustimmen muss ist, dass der Bass ein wenig genervt hat. Der Spieler ist herumgelaufen und man konnte sich nicht immer auf das Stück konzentrieren. Matthias Leja perfekt gespielt. Großes Lob.
Johannes B. aus Düsseldorf meinte am Dienstag, den 01.12.2009
Eigentlich hat mir die Vorstellung gut gefallen. Das Bühnenbild mit dem wehenden Vorhang fand ich eine gute Idee. Die Anpassung des Textes an die moderne Sprache war noch im Grenzbereich. Aber nur eigentlich:
Dieses durchgehende Gewummere des Basses ist mir einfach nur auf die Nerven gegangen. Warum meinte man, dass Schillers Sprache der musikalischen Unterstützung bedarf? Für mich eine Beleidigung Schillers. Dazu kam, dass die Schauspieler ein Headset trugen. Sonst erreichen sie mit ihrer Stimme problemlos die letzte Reihe. Gegen den Bass wären sie aber nicht angekommen. So konnte ich sie oft nicht verstehen und war manchmal kaum in der Lage, dem Geschehen zu folgen (Ich werde bald 50. Ob das wohl Altersgebrechen sind?). Zum Schluss habe ich gar nicht mehr zugehört und war froh, dass es vorbei war.
Nur in den Momenten, in dem diese penetrante musikalische Untermalung innehielt, ahnte man, was für eine tolle Inszenierung das hätte sein können.
PS: Das Schauspielhaus sollte sich endlich zur Wahrheit bekennen und sich in "Schauspiel- und Musicalhaus" umbenennen.
PPS: Den vielen jungen Zuschauern hat es sehr gut gefallen. Wenn es sie animiert, mal wieder ins Schauspiel(-und Musical)haus zu gehen, wäre ja auch schon viel erreicht.
Dieses durchgehende Gewummere des Basses ist mir einfach nur auf die Nerven gegangen. Warum meinte man, dass Schillers Sprache der musikalischen Unterstützung bedarf? Für mich eine Beleidigung Schillers. Dazu kam, dass die Schauspieler ein Headset trugen. Sonst erreichen sie mit ihrer Stimme problemlos die letzte Reihe. Gegen den Bass wären sie aber nicht angekommen. So konnte ich sie oft nicht verstehen und war manchmal kaum in der Lage, dem Geschehen zu folgen (Ich werde bald 50. Ob das wohl Altersgebrechen sind?). Zum Schluss habe ich gar nicht mehr zugehört und war froh, dass es vorbei war.
Nur in den Momenten, in dem diese penetrante musikalische Untermalung innehielt, ahnte man, was für eine tolle Inszenierung das hätte sein können.
PS: Das Schauspielhaus sollte sich endlich zur Wahrheit bekennen und sich in "Schauspiel- und Musicalhaus" umbenennen.
PPS: Den vielen jungen Zuschauern hat es sehr gut gefallen. Wenn es sie animiert, mal wieder ins Schauspiel(-und Musical)haus zu gehen, wäre ja auch schon viel erreicht.
Sana M. aus Düsseldorf meinte am Dienstag, den 01.12.2009
Ich würde geren wissen, wie das Lied (mit Text)hieß, das gespielt wurde,um die Verzweiflung Ferdinands und Luises zu untermalen (und sie vom Vater festgehalten wurde)? Das war sooo schön!
Fand das Stück insgesamt gut gelungen!
Fand das Stück insgesamt gut gelungen!
Sana M. aus Düsseldorf meinte am Dienstag, den 01.12.2009
Ich würde geren wissen, wie das Lied (mit Text)hieß, das gespielt wurde,um die Verzweiflung Ferdinands und Luises zu untermalen (und sie vom Vater festgehalten wurde)? Das war sooo schön!
Fand das Stück insgesamt gut gelungen!
Fand das Stück insgesamt gut gelungen!
Niko aus Mönchengladbach meinte am Dienstag, den 24.11.2009
Eine grandiose Inszenierung!
Modern, mit überwältigenden Schauspieler. Emotional, obwohl in altertümlicher Sprache dargestellt. Eine grandiose Inszenierung!
Modern, mit überwältigenden Schauspieler. Emotional, obwohl in altertümlicher Sprache dargestellt. Eine grandiose Inszenierung!
Aldo aus Madrid - España meinte am Freitag, den 06.11.2009
Ho visto ieri sera 5 novembre 2009 sul canale TV Arte solo la parte finae di 'Kabale und Liebe' di Schiller.Qualcosa di semplicemente eccezionale. Non conosco la lingua tedesca, eppure... Mi ha entusiasmato la bravura, la dolcezza, l'espressività mimica e vocale di Janina Sachau. Un'attrice superiore, un'attrice che forse Schiller avrebbe amato alla follia. Vorrei sapere: esiste un video, un CD di questo eccezionale e impeccabile spettacoolo di Andrea Kriegenssburg? Grazie. E omplimenti a tutti gli altri attori. Grande spettacolo.
Ariane aus Karlsruhe meinte am Freitag, den 06.11.2009
Einen herzlichen Dank für die Aufführung von "Kabale und Liebe", die ich im Fernsehen gestern abend-durch Zufall- entdeckt habe. Einmal gefangen genommen, konnte ich nicht mehr ausschalten... und ein großes Kompliment an die Schauspieler, es war beeindruckend, wie intensiv die Gefühlswelt weitertransportiert wurde. Gerne würde ich das Stück "in echt" auf der Bühne sehen - was wohl leider aus Zeitmangel meinerseits nicht möglich sein wird.
Dr. wolfram Conrad aus 24211 Preetz meinte am Freitag, den 06.11.2009
Kabale und Liebe:Phantasievoll, verwirrend,knisternd,spannend! Über zwei Stunden habe ich heute Nacht vor dem Fernseher gesessen,um die von Arte übertragene Vorstellung zu sehen.Hohen Respekt allen Schauspielern,denen atemberaubende körperliche Torturen abverlangt werden.Die Bilder werden mich noch lange begleiten (Leider ohne Theaterprogramm).
Marianna aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 01.11.2009
Kann mir vielleicht jemand sagen, wie lange die Aufführung ca. dauert?
Alexandra v. H. aus Meerbusch meinte am Dienstag, den 27.10.2009
Der Song, nach dem wiederholt gefragt wurde, ist Gorecki von der Band Lamb. Ich habe Kabale und Liebe in der letzten Spielzeit zwei Mal gesehen und freue mich jetzt schon sehr auf das dritte Mal am 21.11. (vor allem auf die ursprüngliche Lady Milfort). Die Inszenierung hat für mich großartig funktioniert und hat einen bleibenden, durchweg positiven Eindruck bei mir hinterlassen.
Theresa K. aus Düsseldorf meinte am Montag, den 12.10.2009
Schon erstaunlich, wie nah Freude und Trauer beieinander liegen können. Ich habe geweint und konnte mir genauso oft das Lachen nicht verkneifen.
Ein seltsam beeindruckendes Theatererlebnis für einen Gefühlsmenschen, wie mich.
Ein seltsam beeindruckendes Theatererlebnis für einen Gefühlsmenschen, wie mich.
Vivian F. aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 28.06.2009
Mir hat die Inszenierung sehr gut gefallen und gerade die Musik war toll! Deswegen würde ich gerne wissen wie das Lied hieß,das in der Mitte des Stückes abgespielt worden ist.
Gustaf G. aus Düsseldorf meinte am Samstag, den 27.06.2009
Eine sehr zarte Inszenierung, mit feinen Tönen, mit Leichtigkeit. Sie spricht den Bauch an und das Herz. Schiller - seiner Zeit immer um einen Schritt voraus - hätte es wohl gefallen.
Gerda Becks aus Düsseldorf meinte am Dienstag, den 23.06.2009
Eine schreckliche, langweilige, pubertäre, nichtendenwollende, verzupfte, schlecht gespielte, nervige Vorstellung.
Die Dauer-Dröhne des Bassisten nervt unendlich, die Vorführung der Figuren, besonders diese beiden Wurm(s) und Präsident, sind fast unerträglich dumm, Frau/Herr Kalb- was soll das? Nur eine Idee, nicht mehr. Zum Leid der Schauspielerin. Wenn Herr Kriegenburg sich etwas gedacht hat, und das hat er bestimmt, hat er es leider nicht geschafft, es deutlich zu machen. Alles verliert sich in dümmliches Getue, wirkt hölzern und auswendig gelernt. Janina Sachau ist schlecht. Matthias Leja auch. Und beide habe ich schon sehr gut gesehen. Wie passiert denn so etwas? Ich kann nur sagen: nachdem ich einige schöne Theaterabende in Düsseldorf hatte, war das mit Abstand der schlechteste! das braucht kein Mensch.
Die Dauer-Dröhne des Bassisten nervt unendlich, die Vorführung der Figuren, besonders diese beiden Wurm(s) und Präsident, sind fast unerträglich dumm, Frau/Herr Kalb- was soll das? Nur eine Idee, nicht mehr. Zum Leid der Schauspielerin. Wenn Herr Kriegenburg sich etwas gedacht hat, und das hat er bestimmt, hat er es leider nicht geschafft, es deutlich zu machen. Alles verliert sich in dümmliches Getue, wirkt hölzern und auswendig gelernt. Janina Sachau ist schlecht. Matthias Leja auch. Und beide habe ich schon sehr gut gesehen. Wie passiert denn so etwas? Ich kann nur sagen: nachdem ich einige schöne Theaterabende in Düsseldorf hatte, war das mit Abstand der schlechteste! das braucht kein Mensch.
Rainer Philippsen aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 19.06.2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Kabale und Liebe hat mich sehr beeindruckt! Dazu aber eine Frage: Von wem ist das Lied, das während der Vorführung eingespielt wurde?
Grüße
Philippsen
Kabale und Liebe hat mich sehr beeindruckt! Dazu aber eine Frage: Von wem ist das Lied, das während der Vorführung eingespielt wurde?
Grüße
Philippsen
Röhrs aus Herman meinte am Montag, den 15.06.2009
Dieser Abend war eine herbe Enttäuschung! Hab das Düsseldorfer Ensemble selten so blass gesehen, wei an diesem Abend! Schade - ein ordentlicher Schiller wäre mal schön!!!
Rico Fischer aus Neuss meinte am Donnerstag, den 11.06.2009
Ich habe die Vorführung vor einiger Zeit gesehen und mich nun dazu entschlossen, noch ein zweites Mal hinein zu gehen, da ich diese Inszenierung sehr genossen habe. Besonders für ein junges Publikum, zu dem auch ich gehöre, fand ich dieses Stück sehr ansprechend, da zwar noch auf den original Text Schillers Wert gelegt worden war, doch das Stück auf den Standpunkt eines neuen postmodernen Jahrtausends gebracht worden ist. Besonders die stetige Bewegung durch Vorhang und den Musiker auf der Bühne habe ich nicht als störend, sondern als überaus interessant und expressionistisch empfunden. Und auch die verschiedenen modernen Dialogeinschübe, sowie die Anpassung der Charaktere hat mir besonders gefallen. Die Idee, aus einem Wurm zwei zu machen, sowie den Präsidenten als "kleines Kind" darzustellen fand sehr meinen Geschmack.
Ich danke sehr für diese wunderbare Vorstellung und hoffe, beim zweiten Mal nur noch größeres Gefallen an dem Stück zu haben.
Ich danke sehr für diese wunderbare Vorstellung und hoffe, beim zweiten Mal nur noch größeres Gefallen an dem Stück zu haben.
christian burger aus Krefeld meinte am Montag, den 08.06.2009
Ihre Inszenierung von Schillers Kabale&Liebe, die ich am Samstag, 06.06.09 besucht habe, kann ich nur als einzige Enttäuschung beschreiben.
Die Figuren waren blass bzw. überzeichnet bzw. langweilig. Als besonders störend, ja gerade nervtötend empfand ich die permanente "Untermahlung" des Bassisten (Was war hier die Idee???). Gut gefallen hat mir allerdings das minimalistische Bühnenbild, welches den Anspruch an eine moderne Inszenierung vorgab, jedoch wie bereits erwähnt, in der Aufführung nicht weiter verfolgt wurde. Schade.
Die Figuren waren blass bzw. überzeichnet bzw. langweilig. Als besonders störend, ja gerade nervtötend empfand ich die permanente "Untermahlung" des Bassisten (Was war hier die Idee???). Gut gefallen hat mir allerdings das minimalistische Bühnenbild, welches den Anspruch an eine moderne Inszenierung vorgab, jedoch wie bereits erwähnt, in der Aufführung nicht weiter verfolgt wurde. Schade.
Anna F. aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 07.06.2009
Nach den letzten sehr guten Stücken, die ich im Düsseldorfer Schauspielhaus gesehen habe, ging ich mit entsprchender Vorfreude in Kabale&Liebe. Bereits nach wenigen Minuten war mir klar, dass sich diese nicht erfüllen sollte. Meiner Meinung nach ist diese Inzenierung Schiller nicht gerecht geworden. Die Veralberung des Herzogs, Modernisierung des Hofmarschalls und das unerklärliche Aufteilen des Wurms machen aus einem dramatischen Stück eine moderne Tragigkomödie, die mit dem unerklärlichen Einfügen eines Marionettenspiel und anderen albernen und unerklärlichen Momenten , das Gefühl einer gewollt modernen, künstlerischen Inzenierung gibt, welche jedoch der Vorlage nicht gerecht wird. Der einzige Moment ,in dem die Verzweiflung und Liebe der Hauptdarsteller klar wird, ist eindeutig die Schlussszene, die für mich der einzige wirklich sehenswerte Teil dieses Stückes war.
Peter Klingel aus Korschenbroich meinte am Mittwoch, den 03.06.2009
Wird Daniel Christensen in Zukunft (ab der nächsten Spielzeit) öfter zu sehen sein?
Walter aus Köln meinte am Dienstag, den 02.06.2009
Ích bin mit hohen Erwartungen von Köln nach Düsseldorf gekommen, um diese gepriesene Aufführung zu sehen und war eher enttäuscht. Zugegeben, es wurde intensiv gespielt und es gibt große, überzeugende Momente in der Aufführung, doch zu viele modernistische Regiemätzchen mit denen das aktuelle Regietheater mich landauf-landab langweilt, zerstören - für mich- die Dichte des Stückes. Ein Glück, dass die Kraft und hohe Intelligenz der Schillerschen Sprache stärker ist als die billigen Einfälle. Eine wirklich gute und herausragende - sehr moderne - Inszenierung von Kabale und Liebe war 2005 in Stuttgart zu sehen.
Uwe Blass aus Wuppertal meinte am Mittwoch, den 27.05.2009
Atemberaubend, nervenzerrend, phantastisch. Wieder einmal großes Theater in Düsseldorf. Unbedingt anschauen.
Jörg Wegener aus Mettmann meinte am Samstag, den 16.05.2009
Schiller in einer außergewöhnlich modernen Aufführung.
Keine langweilige Vorstellung mit altertümlichen Gewändern, verstaubter Requisite und komplizierten Sprachgebilden. Es erwartet den Zuschauer vielmehr eine Schiller'sche Aufführung, die nicht alltäglich sein dürfte. Besonders bestechend wirkt die "entschlackte" Bühne, welche lediglich aus riesigen weißen Stoffvorhängen und viel Wind besteht. Dadurch erfahren die einzelnen Szenen eine ungemeine Dynamik und lenken den Zuschauer von der Länge des Stückes ab. Die eigentliche Handlung kommt so viel stärker zum Vorschein. Der Zuschauer erhält so die Möglichkeit, sich auf den wesentlichen Inhalt zu konzentrieren und wird nicht durch Nebensächlichkeiten abgelenkt. Lediglich zum Schluß, wo jedem das tödliche Ende klar ist, zieht es sich ein wenig in die Länge, was auch verkürzt hätte dargestellt werden können.
Der Hofmarschall von Kalb wird von einer aufgekratzten "Hofmarschallin" gespielt, die den Präsidenten mit einem flotten "Hallöchen Chefchen, wie läuft's denn so?" begrüsst. Diese bewusste Auflockerung der Sprache wirkt einerseits erheiternd, anderseits drückt es die Handlung und Tragik des Momentes stärker aus, als es die gestelzte Sprache des 17. Jahrhunderts ermöglicht.
Tosender Beifall und standing ovations der Zuschauer belegen am Ende die grandiose Leistung des Ensembles für eines der besten Stücke die ich seit langem im Schauspielhaus gesehen habe. Ganz großes Kompliment und Dank für diese herausragende Darstellung!
Keine langweilige Vorstellung mit altertümlichen Gewändern, verstaubter Requisite und komplizierten Sprachgebilden. Es erwartet den Zuschauer vielmehr eine Schiller'sche Aufführung, die nicht alltäglich sein dürfte. Besonders bestechend wirkt die "entschlackte" Bühne, welche lediglich aus riesigen weißen Stoffvorhängen und viel Wind besteht. Dadurch erfahren die einzelnen Szenen eine ungemeine Dynamik und lenken den Zuschauer von der Länge des Stückes ab. Die eigentliche Handlung kommt so viel stärker zum Vorschein. Der Zuschauer erhält so die Möglichkeit, sich auf den wesentlichen Inhalt zu konzentrieren und wird nicht durch Nebensächlichkeiten abgelenkt. Lediglich zum Schluß, wo jedem das tödliche Ende klar ist, zieht es sich ein wenig in die Länge, was auch verkürzt hätte dargestellt werden können.
Der Hofmarschall von Kalb wird von einer aufgekratzten "Hofmarschallin" gespielt, die den Präsidenten mit einem flotten "Hallöchen Chefchen, wie läuft's denn so?" begrüsst. Diese bewusste Auflockerung der Sprache wirkt einerseits erheiternd, anderseits drückt es die Handlung und Tragik des Momentes stärker aus, als es die gestelzte Sprache des 17. Jahrhunderts ermöglicht.
Tosender Beifall und standing ovations der Zuschauer belegen am Ende die grandiose Leistung des Ensembles für eines der besten Stücke die ich seit langem im Schauspielhaus gesehen habe. Ganz großes Kompliment und Dank für diese herausragende Darstellung!
Kulturbanause aus Düsseldorf meinte am Samstag, den 09.05.2009
Ich alter Kulturbanause, der sonst doch eher zu Indiana Jones und Stirb Langsam im Kino tendiert, war zum ersten Mal in meinem nicht mehr ganz so jungen Leben im Theater und zwar in Eurer Interpretation von Kabale und Liebe. Es war ein Augenöffner und die Inszenierung hat mich stark berührt. Sie hat mich angeregt, mich mit Schiller zu beschäftigen und hat meine Begeisterung für das Theater geweckt. Dafür möchte ich dem gesamten Ensemble herzlich danken. Vielleicht kann meine Kulturbanausenseele dadurch ja noch gerettet werden. :-) Wirklich beeindruckend!
Shula aus Essen meinte am Montag, den 04.05.2009
Wundervoll!
Harald U. aus Pempelfort meinte am Montag, den 04.05.2009
Ein erschreckend schönes, alp-traumhaftes Spiel. Regisseur, Schauspieler und der Musiker adeln "Kabale und Liebe", zeitlos, im Jetzt.
Nicht plakativ, sondern unüblich indirekt, wird unserer, hinter dem Gedröhne von 'frei wählbaren', zuckenden bunten Oberflächen, erwünscht entpolitisierten und gewünscht abgerichteten Gesellschaft, die dazu passende, weiße, 'Luft-Szene' geliefert.
Diese Übertragung ist treffend erfasst und sinnig inszeniert. Auf der Schiene von Schiller bis Heute, den herrschenden Zeitgeist: entsetzlich, lächerlich, erbärmlich - und genauso rücksichtslos wie ehedem, zu zeigen. Sehr anschaulich z.B. in Persona des klasse besetzten Marschalls, der 'herrlich' nassforsch spielenden Katrin Röver.
Wie immer am Schauspielhaus, nichts für Leute auf fertiger/vorgefasster Warte. Wer aber (noch) über die "Gedankenfreiheit" des sich einlassen könnens verfügt, erlebt einen Theaterabend von hoher Dichte und 'unerträglicher' Leichtigkeit.
Düsseldorfer Schauspielhaus am Montag, den 04.05.2009
Sehr geehrte Anna, sehr geehrter Tobias,
der Song heißt "Gorecki" und ist von der Gruppe Lamb.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Düsseldorfer Schauspielhaus
der Song heißt "Gorecki" und ist von der Gruppe Lamb.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Düsseldorfer Schauspielhaus
Tobias B. aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 03.05.2009
tolle inszenierung! ganz großes lob von mir!
eine kleine frage: wie heißt der song, der in der ersten hälfte gespielt wird? in der szene, in der luise versucht ferdinand zu erreichen, dabei aber von ihrem vater zurückgehalten wird.
eine kleine frage: wie heißt der song, der in der ersten hälfte gespielt wird? in der szene, in der luise versucht ferdinand zu erreichen, dabei aber von ihrem vater zurückgehalten wird.
Anna aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 03.05.2009
Ein hervorragendes Stück!!!Ich habe es mir heute angeschaut und würde es mir glatt noch einmal anschauen!!! Grandiose Schauspieler, faszinierende Dialoge und die Bühne, ich liebe die Farbe weiß ja eh, perfekt...aber nur eine Frage quält mich schon seit der ersten Hälfte...wie heißt der Song, der gespielt wird????
Christoph M. aus Wuppertal meinte am Mittwoch, den 22.04.2009
liebes ensemble - man wünscht euch den allergrössten applaus für diesen abend, aber das ist bei dieser intensität fast nicht möglich - zu benommen ist man dafür nach dieser aufführung.
eine grandiose ensembleleistung und eine der besten inszenierungen im deutschsprachigen theaterraum, die ich seit langem gesehen habe!
eine grandiose ensembleleistung und eine der besten inszenierungen im deutschsprachigen theaterraum, die ich seit langem gesehen habe!
Peter P. aus MG meinte am Donnerstag, den 16.04.2009
Das Stück dauert circa 2 Stunden und 45 Minuten. Eine Pause gibt es.
Das Stück ist sehr zu empfehlen, eine sehr interessante Interpretation. Vor allem die Bühne hat einen besonderen Reiz.
Zwar sind gewisse Änderungen zum Original zu erkennen und das Ende ist gekürzt worden, soweit mich meine Erinnerungen an das Buch Recht haben lassen.
Das Stück ist sehr zu empfehlen, eine sehr interessante Interpretation. Vor allem die Bühne hat einen besonderen Reiz.
Zwar sind gewisse Änderungen zum Original zu erkennen und das Ende ist gekürzt worden, soweit mich meine Erinnerungen an das Buch Recht haben lassen.
Ingo Heintzen aus Grevenbroich meinte am Mittwoch, den 15.04.2009
Bitte, wie lange dauert das Stück und gibt es Pausen?




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