KOPFGRAFIK

Stückbeschreibung
Black Box
von Hanan Snir
nach dem Roman von Amos Oz
„Rette deinen Sohn!“, mit dieser verzweifelten Bitte wendet sich Ilana an ihren geschiedenen Mann Alexander Gideon, einen renommierten Wissenschaftler, der im Ausland lebt. Sieben Jahre verweigerte Alexander den Kontakt zu Ilana und seinem Sohn Boas. Während Ilana in dieser Zeit das verlorene Glück bei ihrem zweiten Mann Michel Sommo, einem frommen Juden suchte, konnte Boas die Trennung der Eltern nie verwinden. Er entzog sich mehr und mehr jedem Einfluss und wird kriminell. Entgegen allen Warnungen seines Anwaltes Sackheim will Alexander nun helfen – mit Geld, und hofft so, weiteren Forderungen zu entgehen. Dann aber gerät er immer stärker in den Sog der Erinnerungen und für alle Beteiligten beginnt schließlich eine Suche nach den Spuren ihrer abgestürzten Träume. Nur Boas, statt sich in der Vergangenheit zu verlieren, nutzt die Chancen, die sich ihm nun bieten und beginnt, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

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Avi Applestein aus Köln meinte am Freitag, den 11.06.2010
Schöne Inszenierung zu einem komplexen Beziehungsgeflecht, das sehr gut auf die Bühne gebracht wurde. Ich hätte dies problemlos noch eine weitere Stunde mit erleben können. Schade, dass dieses Stück nicht weiter gezeigt wird.
Ralph Könnick aus Düsseldorf meinte am Montag, den 03.05.2010
Warum kommt das Stück so selten? Und dann auf einmal das letzte Mal! Mir Unverständlich!
pelletier aus dusseldorf meinte am Donnerstag, den 25.02.2010
wann wird das Stück das nächste mal gespielt?
Julia Mollner aus Düsseldorf meinte am Montag, den 19.10.2009
BLACK BOX - ein Theaterereignis der ganz besnderen Art. Eigentlich ein Roman, der von A. Niermeyer sehr präzise umgesetzt wurde. Ein umwerfend tolles Ensemble, stimmiger als beispielsweise bei "Minna von Barnhelm", überrascht mit temporeichen anskizzierten Szenen. Sehr gut!!!
Veronica Faller aus Essen meinte am Dienstag, den 09.06.2009
Black Box - mitreissend von Amelie Niermeyer in Szene gesetzt - ist ein Theaterabend, der mich zutiefst berührt hat. Aus den Medien kennt man die Politischen Konflikte zu genüge, aber das Individuum bleibt vernachlässigt. Und genau um diese Schicksale, um diese Menschen geht es in dem Briefroman von Amos Oz.
Dank der hervorragenden Hauptdarsteller, allen voran Götz Schulte als Ehemann und Abrantes Ostrowski als sein Anwalt, ein Theaterabend der tief unter die Haut geht. Bewegendes Theater!!!
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