Stücke
Stückbeschreibung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Die Götter machen sich auf die Suche nach einem guten Menschen und werden in Sezuan bei der Prostituierten Shen Te fündig. Sie geben ihr Geld, von dem Shen Te sich einen kleinen Tabakladen kauft und verspricht, sich auch in Zukunft dem Guten zu widmen. Doch ihr selbstloses Engagement für die Bedürftigen führt schnell zu finanziellem Ruin. Um dem Anspruch der Götter gerecht zu werden, „gut zu sein und doch zu leben“ schlüpft sie in die Rolle ihres imaginären Vetters Shui Ta, dessen gnadenlose Pragmatik und rücksichtslose Effizienz es ihr ermöglichen, als Shen Te weiterhin karitativ zu sein.
„Der gute Mensch von Sezuan“ ist ein typisches Beispiel des epischen Theaters, angefüllt mit Kapitalismus- und Religionskritik. Die Götter ignorieren den Umstand, dass das Gute in dieser Welt nicht lebbar ist, und lassen Shen Te allein.
Der Zuschauer wird in einem Epilog aufgefordert, eine eigene Lösung des Problems zu suchen.
„Der gute Mensch von Sezuan“ ist ein typisches Beispiel des epischen Theaters, angefüllt mit Kapitalismus- und Religionskritik. Die Götter ignorieren den Umstand, dass das Gute in dieser Welt nicht lebbar ist, und lassen Shen Te allein.
Der Zuschauer wird in einem Epilog aufgefordert, eine eigene Lösung des Problems zu suchen.
Anlässlich der Premiere
„Der gute Mensch von Sezuan“ fragt Dramaturg Thomas Jonigk: "Was ist ein guter Mensch?"
Lesen Sie dazu seinen Essay aus dem aktuellen Programmheft. Download (pdf-Datei)
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Kommentare lesen
RAINER MOMSEN aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 21.05.2010
Wieso steht da zum vorletzten mal, wenn es das letzte mal ist???
gisela aus aachen meinte am Donnerstag, den 14.01.2010
S g D u H,
wann wird "der gute Mensch von Sezuan" wieder aufgeführt.
Lieben Dank für Ihre Bemühungen
Gisela
wann wird "der gute Mensch von Sezuan" wieder aufgeführt.
Lieben Dank für Ihre Bemühungen
Gisela
Heidi Simons aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 27.11.2009
Hallo, im Dezember wird "Sezuan" nicht aufgeführt. Das ist sehr schade. Hoffe, dass es im Jan. wieder gespielt wird. Heidi Simons
Schülerin aus Siegen meinte am Montag, den 02.11.2009
Kann mir einer sagen wie lange das Stück dauert?
Würd das gern wissen damit man die Heimfahrt genau planen kann!!!
Würd das gern wissen damit man die Heimfahrt genau planen kann!!!
Andreas, Marc, Serife, Patrick Mi., Leroy, Aysegül, Saloua, Faustina, Svenja, Patrick Ma. aus Düsseldorf-Bilk, Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg Bachstraße
Die Schülergruppe meinte am Donnerstag, den 27.08.2009
zur Frage: WER ODER WAS IST EIN GUTER MENSCH?
Ist man gut, wenn man ehrenamtlich arbeitet? Wenn man hilfsbereit gegenüber Freunden und Bekannten ist? Wenn man spendet? Wenn man täglich betet? Wenn man sich an Gesetze und die zehn Gebote hält? Ist man gut, wenn man nie in Versuchung gerät, Schlechtes zu tun? Wie kann man „Gut – sein“ messen?
Oft weiß man nicht, was hinter dem Handeln der Menschen steckt. Einige Menschen, die viel für andere tun, tun es vielleicht wegen der Bestätigung oder aus Langeweile oder um unter Leute zu kommen.
Der gute Mensch macht sich nützlich, indem er andere belehrt und er arbeitet für das Gute der anderen, indem er sich bemüht, dass alle anderen Menschen nützliche Menschen werden. Er erkennt die Grenzen eigener Weisheit und ist sich seiner Unvollkommenheit bewusst. Er ist weder eingebildet, noch herablassend.
Ein guter Mensch ist ein liebevoller Mensch. Er denkt nicht nur an sich selbst, sondern auch an andere. Er ist hilfsbereit und freundlich gegenüber anderen Menschen. Er ist friedlich und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Er toleriert andere Menschen und geht rücksichtsvoll mit ihnen um.
Wenn man über diese Frage nachdenkt, entstehen sehr schnell Widersprüche. Ob man einen Menschen als „gut“ bezeichnet, ist eine Sache der Definition. Wenn man z.B. einem „bösen“ Menschen hilft, ist das dann gut, weil man einfach jedem helfen soll, oder
ist es das nicht, weil er es nicht verdient? Wenn man jedem helfen würde, wäre das vielleicht gut, nicht aber gerecht.
Es ist gerecht, dass der, der viel arbeitet auch viel bekommt und der, der nichts tut, nichts kriegt. Ist es aber gut, dem Fleißigen viel mehr zu geben als er braucht und dem Faulen das Nötigste zu verwehren? Ist es immer noch gut, jemandem zu helfen, wenn man die Gewissheit hat, dass dieser Mensch sich auf die gegebene Hilfe verlässt, obwohl er nicht auf sie angewiesen wäre?
Es ist gut, Menschen zu helfen, die ihr Leben aus eigener Kraft nicht meistern können. Ist es aber gut, nur denen zu helfen? Sollte man nicht auch schlechten Menschen manchmal Gutes widerfahren lassen, in der Hoffnung, dass sie sich bessern?
„Gut“ und „Böse“ sind durch die Religion geprägte Begriffe. Für mich ist die Frage wichtiger, was ein Mensch machen muss, damit er mit seinem Verhalten sich und anderen nicht schadet. Dazu gehören für mich eine flexible Moral und ein offenes Weltbild. Wenn man das Verhalten der Menschen beurteilt, muss man die Rahmenbedingungen, die es beeinflussen, mit einbeziehen.
Ich bin der Meinung, dass alle Menschen gut geboren werden, aber mit der Zeit können sie zu eher negativen oder positiven Persönlichkeiten werden. Dies ist anhängig von der Erziehung, dem sozialen Umfeld, dem Einfluss von Freunden und vielem anderen.
Ein guter Mensch kennt keinen Neid. Menschen, die neidisch sind, haben oft ein Problem mit sich selbst. Ein guter Mensch sollte ehrlich, zuverlässig und selbstbewusst sein.
Ein guter Mensch ist nicht perfekt – er macht auch Fehler. Aber er erkennt sie, lernt daraus und trägt die Verantwortung für sein Handeln. Er muss nicht immer „nett“ und fröhlich sein. Er lässt sich nicht manipulieren und manipuliert andere nicht. Da sich einem guten Menschen auch Hindernisse in den Weg stellen, muss er selbstbewusst und stark sein. Daraus folgt, dass der gute Mensch für sich selbst denken kann und das, was er für richtig hält, auch durchzieht. Natürlich soll er seine Meinung vertreten, aber auch offen für andere Meinungen sein und zuhören können. Der gute Mensch kann sich in andere hineinversetzen und er nimmt Rücksicht auf andere. Er muss es aber nicht allen recht machen.
Für einige ist man dann ein guter Mensch, wenn man sich in Organisationen wie UNICEF engagiert. Für mich ist dies aber nur ein Aspekt.
Nette Gesten, Gutmütigkeit, Freundlichkeit sind einige Eigenschaften, aus denen sich ein guter Charakter schließen lässt. Nur Gutes tun zu wollen, kann aber auch das Gegenteil bewirken. So sagt mir eine gute Freundin ehrlich ihre Meinung, unabhängig davon, ob sie mir gefällt oder nicht. Vielleicht hält sie mich ja dadurch von Fehlern oder schlechten Erfahrungen ab.
Gut sein fängt für mich damit an, zu sich selbst gut zu sein. Nur wer sich selber schätzt und mit sich gut umgeht, kann auch gut gegenüber seinen Mitmenschen sein.
Bei der Definition von „Gut“ spielen Kultur, Zeit und Gesellschaft eine wichtige Rolle. Was für einen Menschenfresser normal ist, ist für alle anderen Menschen undenkbar.
Die klassische Definition wäre: nett, hilfsbereit und ehrlich. Allerdings finde ich dies eine etwas oberflächliche Betrachtung. Wichtiger finde ich die Frage, aus welchen Beweggründen ein Mensch Gutes tut. Macht er es, weil er selbstlos ist oder verspricht er sich dadurch einen Vorteil? Ist er gut, um nach außen hin damit zu prahlen oder verhält er sich bescheiden und hilft im Verborgenen?
Ein anderer wichtiger Aspekt ist für mich die Nachhaltigkeit. So wäre es sicher besser, einem Bettler einen Job zu verschaffen, als ihm Almosen zu geben.
Mieke und Ramona aus Krefeld meinte am Freitag, den 12.06.2009
Wir schließen uns Levent an. Wir haben das Buch ebenfalls schon in der Schule gelesen und fanden das Stück desshalb langweilig. Allerdings ist der Theater-Saal gut genutzt worden und die "Ersatz Shen Te" hat ihre Rolle gut gespielt. Trotzdem fanden wir es langweilig und hätten uns lieber eine DVD angesehen =)
liebe Grüße an unsere Klasse
liebe Grüße an unsere Klasse
Ursula Persis aus Düseldorf meinte am Dienstag, den 09.06.2009
War am 8.6. in der Vorstellung - leider wurde die Hauptdarstellerin kurzfristig Umbesetzt. Aber die kleinen Rollen waren dafür um so schwungvoller, wie der Opa auf seinem Roller...
War ein recht gelungener Theaterabend! Danke!
War ein recht gelungener Theaterabend! Danke!
Kerstin Thierschmidt aus Düsseldorf meinte am Montag, den 08.06.2009
Mir hat das Stück sehr gefallen - trotz oder gerade wege der vielen Fragen, die offen bleiben. Gute Darsteller, prima Bühnenbild, nur die Kostüme fand ich nicht gelungen.
Ein großes Extra-Kompliment an Katrin Röver, die als "Ersatz" mehr als brillierte! Großartige Leistung!
Ein großes Extra-Kompliment an Katrin Röver, die als "Ersatz" mehr als brillierte! Großartige Leistung!
Jörg Wegener aus Mettmann meinte am Samstag, den 25.04.2009
Eine äußerst gelungene Aufführung, in der der Zwiespalt zwischen dem guten und "schlechten" Menschen Shen Te sehr schön dargestellt wird. Keine Frage, eine gewisse Transferleistung muss der Zuschauer schon erbringen, aber dafür schaut man sich solche sozialkritischen Stücke auch an. Gerade in der aktuellen Zeit der Wirtschaftskrise bekommt die Aussage dieses Stückes von Brecht eine ganz neue Dimension. Mich hat bei aller Freude über die tolle und unterhaltsame Darstellung das Stück im Nachgang sehr nachdenklich gestimmt. Und genau das sollte auch beim Zuschauer bewirkt werden - einmal für sich selbst reflektieren, was einen "guten Menschen" charakterisiert und wie weit man als "guter Mensch" gehen kann, ohne dabei selbstlos zugrunde zu gehen.
Franziska Vierhaus aus Gronau meinte am Freitag, den 13.03.2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war bereits letztes Jahr im Oktober mit meinem Literaturkurs bei Ihnen in Duesseldorf und habe Schroffenstein mit meinen Schuelern gesehen. Frau Besier war so nett und hatte fuer uns eine Einfuehrung und ein anschliessendes Gespraech mit den Schauspielern organisiert. Am 20. April kommen wir mit vier Grundkursen Deutsch zum guten Mensch von Sezuan. Waere dazu ein Interview mit den Schauspielern auch wieder moeglich...
Ich waere sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruss
F.Vierhaus
ich war bereits letztes Jahr im Oktober mit meinem Literaturkurs bei Ihnen in Duesseldorf und habe Schroffenstein mit meinen Schuelern gesehen. Frau Besier war so nett und hatte fuer uns eine Einfuehrung und ein anschliessendes Gespraech mit den Schauspielern organisiert. Am 20. April kommen wir mit vier Grundkursen Deutsch zum guten Mensch von Sezuan. Waere dazu ein Interview mit den Schauspielern auch wieder moeglich...
Ich waere sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruss
F.Vierhaus
Levent aus nähe Mönchengladbach meinte am Montag, den 09.03.2009
Das Buch dazu habe ich schon in der Schule gelesen und daher fand ich es schon ein bisschen langweilig und da es sehr sehr sehr dunkel war wurde man auch sehr schnell müde :) . Aber die Schauspieler haben ihre Rollen gut gespielt. Die Bühne fand ich auch Klasse gemacht. Vielleicht sollte man was an der Musik machen die zwischendurch gespielt wird. Aber alles in allem ganz ok aber hätte lieber mit Herr Pingen das Bayernspiel gegen Lissabon geschaut (der hat sich ja vorm Schauspiel gedrückt :) ). viele Grüße an alle die dort waren
Shula aus Essen meinte am Donnerstag, den 05.03.2009
Zum ersten Mal mit Freude Brecht erlebt! Nach dem ersten Schwung der Begeisterung habe ich mir diese großartige Aufführung gleich noch einmal angesehen. Und auch ein drittes Mal ist schon geplant!
M. Hagemeyer aus Wuppertal meinte am Mittwoch, den 14.01.2009
Diese Inszenierung macht SEZUAN zum unterhaltsamen Bühnenerlebnis; das mag man finden, wie man will. Sehr deutlich wird dabei m.E. der tragische Charakter von Shen Tes Geschichte. Und Tragik (da stets "unausweichlich") steht politischen Ansätzen tendenziell immer entgegen. Ich mag Tragik. Den fehlenden Zeitbezug allerdings als geradezu subversiv zu verkaufen, da ja schließlich so untypisch für Brecht-Inszenierungen (wie am "Blauen Montag" geschehen), ist aber vielleicht doch a bissl stark.
R. Determann aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 21.12.2008
Ich muss mich Herrn Neustadt anschließen.
Die Aufführung i s t banal und flach. Was soll der ganze Klamauk (Verkitschung vieler Nebenrollen, bis zum "KlimmBimm"-Opa mit Schnabeltasche am Spazierstock oder die ca. zwangzigminütge Vorführung der Bühnentechnik, während der sich die Schauspieler aus dem Stück verabschieden)? M.E. sollte eine Brecht-Aufführung ein bestimmtes Sentiment einfangen, welches aktuell wieder sehr real bzw. fassbar ist. Insoweit war die Aufführung für mich nicht nur eine Enttäuschung; ich war peinlich berührt.
Die Aufführung i s t banal und flach. Was soll der ganze Klamauk (Verkitschung vieler Nebenrollen, bis zum "KlimmBimm"-Opa mit Schnabeltasche am Spazierstock oder die ca. zwangzigminütge Vorführung der Bühnentechnik, während der sich die Schauspieler aus dem Stück verabschieden)? M.E. sollte eine Brecht-Aufführung ein bestimmtes Sentiment einfangen, welches aktuell wieder sehr real bzw. fassbar ist. Insoweit war die Aufführung für mich nicht nur eine Enttäuschung; ich war peinlich berührt.
Harald Unger aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 14.12.2008
Liebes Schauspielhaus,
wie schafft ihr es nur, eine wahnsinns-extra-klasse Inszenierung nach der anderen hinzulegen?
Mit Xenia Snagowski ist euerer genialen Truppe dazu eine ebenbürtige Kalliope zugewachsen.
Es ist schon eindrucksvoll, wie im 'Guten Menschen' Ernst und Tiefe mit komödiantischer Ironie eine Aura von Schauspiel schafft, die trefflicher nicht sein könnte.
Das ganze, als Signatur des Schauspielhauses, mit Bühne, Dramaturgie, Kostümen, Licht und Musik in eine wahrhaft anregende, im reinen Wortsinn fantastische Szene gesetzt.
Das ist Weltklasse. Und ich verwende diesen Begriff ohne jedes Pathos.
Vielen Dank - ich bin wirklich stolz auf euch!
Jörg Busch aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 12.12.2008
Ich kann den Ärger des Herrn Neustadt ebenfalls nicht nachvollziehen.
Gerade die Hauptintention - der gute Mensch und seine Zweifel, sowie die mögliche Umsetzung seiner Überzeugungen – wird in der Düsseldorfer Inszenierung bestens aufgearbeitet und fördert den Gedankenaustausch der Besucher.
Ein hervorragendes Bühnenbild und erstklassige Schauspieler, die im Sinne Brechts auch klar als solche erkennbar bleiben, runden den Abend ab und machen dieses unterhaltsame Theaterstück zu einem wahren Hochgenuss.
Gerade die Hauptintention - der gute Mensch und seine Zweifel, sowie die mögliche Umsetzung seiner Überzeugungen – wird in der Düsseldorfer Inszenierung bestens aufgearbeitet und fördert den Gedankenaustausch der Besucher.
Ein hervorragendes Bühnenbild und erstklassige Schauspieler, die im Sinne Brechts auch klar als solche erkennbar bleiben, runden den Abend ab und machen dieses unterhaltsame Theaterstück zu einem wahren Hochgenuss.
Ursula Winkler aus Düsseldorf meinte am Dienstag, den 09.12.2008
Im Gegensatz zu Herrn Neustadt finde ich diese Inszenierung eine der besten, die ich jemals (seit 40 Jahren) in Düsseldorf gesehen habe. Segh ansprechend und aussagestark!
Peter Neustadt aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 07.12.2008
War heute Abend in der Premiere.
Der Abend war unfassbar banal und flach. Hab mich wirklich geärgert einer solchen Aufführung 2 einhalb Stunden zu zugucken. Wenig überraschendes - eine wirklich belanglose Inszenierung hab ich selten auf deutschen Bühnen gesehen!
Der Abend war unfassbar banal und flach. Hab mich wirklich geärgert einer solchen Aufführung 2 einhalb Stunden zu zugucken. Wenig überraschendes - eine wirklich belanglose Inszenierung hab ich selten auf deutschen Bühnen gesehen!
Fritz Bender aus Duisburg meinte am Sonntag, den 07.12.2008
Lieber Herr Jonigk,
das Gute ist bei Kant gerade nicht das Nützliche. Letzte Positionen vertreten Utilitaristen. Wer von Nützlichkeitskriterien ausgeht, der ist bestenfalls in der Lage, hypothetische - niemals kategorische - Imperative zu seinen Maximen zu machen und kann demnach nach Kant nicht moralisch gut handeln.
Beste Grüße
Fritz Bender
das Gute ist bei Kant gerade nicht das Nützliche. Letzte Positionen vertreten Utilitaristen. Wer von Nützlichkeitskriterien ausgeht, der ist bestenfalls in der Lage, hypothetische - niemals kategorische - Imperative zu seinen Maximen zu machen und kann demnach nach Kant nicht moralisch gut handeln.
Beste Grüße
Fritz Bender



