KOPFGRAFIK

Stückbeschreibung
Karl Marx - Das Kapital, Erster Band (UA)
von Helgard Haug & Daniel Wetzel
Produktion: Schauspielhaus Düsseldorf
Koproduktion: Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Frankfurt, Hebbel am Ufer Berlin

751 Seiten liegen zwischen dem ersten und dem letzten Satz – zwischen „Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ´ungeheure Warenansammlung´, die einzelne Ware als seine Elementarform“ und „Was uns allein interessiert, ist das in der neuen Welt von der politischen Ökonomie der alten Welt entdeckte und laut proklamierte Geheimnis: kapitalistische Produktions- und Akkumulationsweise, also auch kapitalistisches Privateigentum, bedingen die Vernichtung des auf eigner Arbeit beruhenden Privateigentums, d.h. die Expropriation des Arbeiters“.

Aber was steht dazwischen? Wer hat es gelesen? Wie oft, unter welchen Umständen und warum? Die große Analyse von Karl Marx hat einen prominenten Platz im Kanon jener Bücher, die alle kennen und doch nur wenige richtig gelesen haben.

Für Haug / Wetzel ist es ein dramatischer Text, dessen sieben Siegel nur mit Hilfe von 8 Menschen geöffnet werden können, die mit, in und für dieses Werk gelebt haben. Es geht weder um einen Abgesang und noch um graue Theorie auf der Bühne. Bei diesem Buch geht es gar nicht darum, wie die Regie es liest, sondern wer es überhaupt gelesen hat, nicht so sehr darum, was darin steckt, sondern wo in der Gesellschaft es steckt, wer es benutzt und kennt, welcher politischer Couleur und wirtschaftlicher Praxis auch immer.

Kein anderes Buch hat die ökonomische Theorie und politische Wirklichkeit so entscheidend beeinflusst wie Marx’ ebenso gerühmtes wie geschmähtes Hauptwerk des wissenschaftlichen Sozialismus. Kein anderes Buch analysiert so grundlegend die Marktgesetze von Arbeitsprozessen und Wertschöpfung – und damit die Ware Mensch: Während in der Volksrepublik China der Turbo-Kapitalismus seine wüsten Blüten treibt, sich Fidel Castro im Adidas Trainingsanzug müde vor internationalen Cameras inszeniert, bilden sich in Westeuropa wieder selbst-organisierte Marx-Lesegruppen und das Geburtshaus von Karl Marx in Trier freut sich über Besucherströme und klingende Kassen durch den steigenden Absatz ihres Karl-Marx-Rotweins.

„Karl Marx - Das Kapital, Erster Band“ führt die Fäden eines weitschweifenden Castings zusammen, bei dem Menschen aus unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Gegenden mit ihren Biografien abweichenden Perspektiven auf dieses zu dicke Buch beitragen und vertreten.


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mano aus essen meinte am Donnerstag, den 21.01.2010
WO SIND DIE SPIELZEITEN ???????
Herr Schöne aus Düsseldorf meinte am Samstag, den 16.01.2010
Warum steht hier nicht der Aufführungszeitpunkt? Schade ums Stück.
Donate Lissner aus Leverkusen meinte am Freitag, den 15.01.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte teilen Sie mir doch mit, ob dieses Stück in diesem Jahr noch einmal gespielt wird, da ich es sehr gerne anschauen möchte.
Herzlichen Dank im Voraus, mit freundlichen Grüßen
D. Lissner
Wolfgang Ragu aus 46286 Dorsten meinte am Mittwoch, den 02.01.2008
möchte dieses Stück sehr gern sehen! Bitte, teilen Sie mir die nächsten Aufführungstermine mit; danke im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
W. Ragu
Bernd Tietz aus Hilden meinte am Samstag, den 22.12.2007
Sehr geehrte Damen/Herren,
könnten Sie mir bitte mitteilen,
wann die nächste Aufführung(en)
in Düsseldorf erfolgen.
Für eoine kurze Info vielen Dank
im voraus.
Mit freundlichem Gruß
Bernd Tietz
Hannelore Röken aus Olfen meinte am Freitag, den 07.12.2007
Gibt es noch eine Möglichkeit dieses wunderbare Stück noch zu sehen? Wenn ja, erbitte ich eine Nachricht zu Ort und Zeit.
Herzlichen Dank im Voraus
Hannelore Röken
Ralf Knickrehm aus Dusiburg meinte am Dienstag, den 01.05.2007
das Stück hat mir so gut gefallen. Ich würde es mir gern ein weiteres Mal anschauen in Begleitung weiterer Familienangehöriger. Sind weitere Aufführungstermine für Düsseldorf geplant?
Über eine Mitteilung freut sich Ihr
Ralf Knickrehm
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