KOPFGRAFIK

Stückbeschreibung
Die Jüdin von Toledo
nach Lion Feuchtwanger in einer Bearbeitung von Rafael Sanchez und Eberhard Petschinka
Eine tragische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Reconquista im Kastillien des 12. Jahrhunderts. Der junge, kriegshungrige König Alfonso VIII. begehrt Raquel, die schöne Tochter des angesehenen Juden Jehuda Ibn Esra, und verlangt, dass sie seine Geliebte werden soll. Raquel willigt auf diese abenteuerlich ungehörige Forderung ein, weil sie die Existenz ihrer Familie und die Friedensverhandlungen ihres Vaters sichern will. Aber auch bei ihr wächst schließlich eine große Liebe für die stolze Wildheit des fremden Ritters. Private Motive und Ereignisse verweben sich immer stärker mit politischen, bis sich das Schicksal der Figuren schließlich auf dem Schlachtfeldern der Kreuzkriege entscheidet. Feuchtwanger lässt in seinem historischen Roman die Faszination des kriegerischen Helden, gegen die noch nicht einmal seine Opfer und Feinde immun sind, in der Liebe von Raquel zu Alfonso eindringlich lebendig werden.
Rafael Sanchez, gemeinsam mit Barbara Weber Künstlerischer Direktor des Theaters am Neumarkt in Zürich, setzt nach „Kommt ein Mann zur Welt“ von Martin Heckmanns seine Arbeit am Düsseldorfer Schauspielhaus fort.


Die nächsten Termine:
September
25., 26

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