KOPFGRAFIK

Stückbeschreibung
Sojas Wohnung
von Michail Bulgakow
Deutsch von Thomas Reschke
Eine schillernde Halbwelt bevölkert Sojas Wohnung – offiziell eine Musterwerkstatt für Berufsbekleidung, in Wahrheit ein Animierlokal für Krisengewinnler und korrupte Funktionäre. Für deren Unterhaltung sorgen Frauen, die von Schulden getrieben oder der allgemeinen Teuerung wegen gezwungen sind, ihre erotische Arbeitskraft zu verkaufen. Zwangsprostitution, Drogensucht und Geldwäscherei sind die Kehrseiten einer Scheinwelt, die nur für einige Wenige das Paradies zu bieten hat und für die Anderen nur die Sehnsucht nach Paris.

Sebastian Baumgarten, der in Düsseldorf zuletzt "Der Meister und Margarita" für die Bühne adaptiert hat, setzt mit "Sojas Wohnung" seine Beschäftigung mit Michail Bulgakow fort.


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Bettina Eisler aus Bchum meinte am Montag, den 22.03.2010
LEIDER ein hochwillkommener Anlass für all diejenigen, die im Zuge des Diktats von Ökonomie und Liberalisierung Kulturetats am liebsten streichen und Theater schließen möchten. Das Stück beginnt hervorragend multimedial mit Zitaten, Film und Kommentar, steigert sich dann aber zu exzessivem Klamauk. Die Schauspieler taten mir leid, 115-minütiges Fremdschämen war leider unerlässlich.
Mikhail Afanasyevich Bulgakov aus Moskau meinte am Montag, den 22.03.2010
Ich habe mich gerade umgedreht...
Bettina Eisler aus Wuppertal meinte am Montag, den 22.03.2010
Oh ha, für den geneigten Leser: Bochum
Harald Unger aus Düsseldorf meinte am Montag, den 05.10.2009
Die Bulgakowerei im Kleinen Haus geht ja munter weiter: ogottogottogott!

In der dort bekannten Wohnung Nr. 50 wird mal wieder handfest, berauscht und krass schräg wie ehedem, nichts ausgelassen:-)
Isolde und Norbert Schoog aus Düsseldorf meinte am Montag, den 21.09.2009
Bulgakows und Baumgartens Neuigkeiten aus der Wohnung Nr. 50, in der immer noch die Höllengestalten hausen und die zum guten Schluß mal wieder in Flammen aufgeht, macht mindestens genau so viel Spaß wie die Vorgängerproduktion. Ein virtuos alle Register der Schauspielerei beherrschendes Team um die grandiosen Protagonistinnen Janina Sachau und Maria Kwiatkowski entfesselte ein Feuerwerk auf der Bühne, das keine Sekunde Langeweile aufkommen ließ.
Das sich phantasievoll ständig wandelnde Bühnenbild überrascht mit liebevollen Details wie den Projektionen des laufenden Wasserhahns oder des im Schrank herumspukenden Geschirrs.
Ein rundum gelungener Abend, ein würdiges Sequel der Geschichte aus Wohnung Nr. 50.
Ob's nächstes Jahr wohl noch 'ne Fortsetzung gibt?
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