Spielplan
Stückbeschreibung
Die Beteiligten (Uraufführung)
von Kathrin Röggla
Immer wieder füllen sie Titelseiten, beherrschen die Nachrichten: Fälle von Menschen, die verschwunden waren, entführt und tot geglaubt. Wenn solch ein Mensch plötzlich wieder auftaucht, findet er sich wieder als Objekt medialen Interesses, gehypt und begafft wie ein Popstar.
Kathrin Rögglas Sprachexperimente haben in Düsseldorf Tradition: „Wir schlafen nicht“ und „Junk Space“ haben die Süchte und Phobien unserer Gesellschaft zum Thema gemacht. Ihr neues Stück richtet seinen Blick auf unsere Medienwelt: Auf „die Beteiligten“, auf die zweite Reihe all der Journalisten und Psychologen, auf Menschen aus dem Umfeld der Opfer, die Teil haben wollen am Medienereignis, weil sie sich einen beruflichen Wiedereinstieg erhoffen oder einen Karrieresprung, weil sie endlich auch einmal im Mittelpunkt stehen wollen oder einfach, um dabei gewesen zu sein.
Kathrin Rögglas Sprachexperimente haben in Düsseldorf Tradition: „Wir schlafen nicht“ und „Junk Space“ haben die Süchte und Phobien unserer Gesellschaft zum Thema gemacht. Ihr neues Stück richtet seinen Blick auf unsere Medienwelt: Auf „die Beteiligten“, auf die zweite Reihe all der Journalisten und Psychologen, auf Menschen aus dem Umfeld der Opfer, die Teil haben wollen am Medienereignis, weil sie sich einen beruflichen Wiedereinstieg erhoffen oder einen Karrieresprung, weil sie endlich auch einmal im Mittelpunkt stehen wollen oder einfach, um dabei gewesen zu sein.
Kommentar schreiben
Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich, lediglich die Angabe eines
Namens, Wohnortes und der E-Mail-Adresse sind erforderlich. Die
E-Mail-Adresse erscheint bei einem Kommentar nicht, dient jedoch möglichen
Rückfragen, wenn etwas nicht klar ist.
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare im Sinne der Sprache zu redigieren, gegebenenfalls, wenn nicht zum Thema passend, zu kürzen oder zu löschen.
Anonyme Kommentare und beleidigende oder den Anstand verletzende, unwahre oder irreführende Inhalte werden umgehend entfernt oder redigiert.
Kartenwünsche können an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden. Bitte richten Sie diese direkt an unsere Ansprechpartner
Spams: Spam-artige Kommentare werden nach Prüfung gelöscht.
Gelöscht werden auch Kommentare, die das Copyright Anderer verletzen.
Mit Absenden eines Kommentars erklärt sich der Absender damit einverstanden, dass der Kommentar im Kontext auf dieser Website kostenlos veröffentlicht wird. Das Copyright eines Kommentars bleibt in jedem Falle beim Absender.
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare im Sinne der Sprache zu redigieren, gegebenenfalls, wenn nicht zum Thema passend, zu kürzen oder zu löschen.
Anonyme Kommentare und beleidigende oder den Anstand verletzende, unwahre oder irreführende Inhalte werden umgehend entfernt oder redigiert.
Kartenwünsche können an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden. Bitte richten Sie diese direkt an unsere Ansprechpartner
Spams: Spam-artige Kommentare werden nach Prüfung gelöscht.
Gelöscht werden auch Kommentare, die das Copyright Anderer verletzen.
Mit Absenden eines Kommentars erklärt sich der Absender damit einverstanden, dass der Kommentar im Kontext auf dieser Website kostenlos veröffentlicht wird. Das Copyright eines Kommentars bleibt in jedem Falle beim Absender.
Kommentare lesen
N. Holländer aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 05.03.2010
Ich war mit großer Skepsis in das Stück gegangen und kann es nur empfehlen! Inszenierung, Bühnenbild und vor allem die schaupielerische Leistung (besonders der Schauspielerinnen) waren absolut überzeugend! Auch mit dem anschließenden "Epilog" (der die Thematik der "Mediengeilheit" nochmals aufgreift) eine sehr runde Sache (auch hier mein Respekt an die junge Darstellerin, die es mit ihrer "One Woman- Show" schafft eine teilweise bedrückende Intensität aufzubauen). Weiter solche außergewöhnlichen Experimente bitte!
Claudia D. aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 29.01.2010
EIN SPITZEN THEATERABEND!!!
SUPER!!!
DANKE!
SUPER!!!
DANKE!
jutta klausser aus düsseldorf meinte am Sonntag, den 17.05.2009
das war aber eine sehr aussergewöhnliche arbeit von stephan rottkamp. ich fand´s toll, aber nachdem ich schon anderes gesehen habe, war ich doch erst mal erstaunt. ich freue mich, wenn künstler sich immer wieder neu erfinden. gratulation!
Jörg Wegener aus Mettmann meinte am Sonntag, den 10.05.2009
Eine sehr ausgefallene, schon fast experimentelle Inszenierung.
Es ist keine leichte Kost für den Theaterbesucher gewesen und erforderte so manche Transferleistung. Doch gerade das macht es spannend, da man hier individuell für sich seine Interpretation anstellen kann.
Die Leistung der Darsteller war großartig und trotz der eigentlich bedrückenden Thematik verstanden sie es, keine bedrückende Stimmung aufkommen zu lassen. Im Gegenteil, der Zuschauer erlebt auch durchaus heitere Momente. Sehr sehenswertes Stück!
Es ist keine leichte Kost für den Theaterbesucher gewesen und erforderte so manche Transferleistung. Doch gerade das macht es spannend, da man hier individuell für sich seine Interpretation anstellen kann.
Die Leistung der Darsteller war großartig und trotz der eigentlich bedrückenden Thematik verstanden sie es, keine bedrückende Stimmung aufkommen zu lassen. Im Gegenteil, der Zuschauer erlebt auch durchaus heitere Momente. Sehr sehenswertes Stück!
Susanne Perselner aus Leverkusen meinte am Montag, den 04.05.2009
Wir hatten so viele Kritiken zu dem Stück und der Inszenierung gelesen, daß wir uns das selber angesehen haben und sind sehr faziniert, wie anders Theater sein kann. Die Sprache von Frau Kathrin Röggla nervt etwas, aber die Inszenierung ist aussergewöhnlich, ganz klasse gespielt und von Regie und Bühne packend und klug gemacht. Wir haben uns gefreut, daß intelligente Menschen Theater machen und etwas extrem heutiges und Neues erfinden. Gratulation!
Helmut Indener aus Düsseldorf meinte am Sonntag, den 03.05.2009
SUPER! SUPER! SUPER!
Martin Schramm aus Krefeld meinte am Sonntag, den 03.05.2009
Glückwunsch - einmal mehr haben Sie eine außergewöhliche, aktuelle (und medien- bzw. gesellschaftskritische) Inszenierung in Ihrem Spielplan.
Großes Kompliment an Bühnenbildner Robert Schweer. Seine "Black Box"-Bühne ist phantastisch. Bitte mehr solcher Einfälle!!!
Großes Kompliment an Bühnenbildner Robert Schweer. Seine "Black Box"-Bühne ist phantastisch. Bitte mehr solcher Einfälle!!!
Eckart Ludwig aus Wuppertal meinte am Sonntag, den 03.05.2009
Das war gewiss keine leichte Kost! Aber die erwarten wir auch nicht, schon gar nicht, wenn es ins "Kleine Haus" geht. Wir waren gefordert (4 Abonnenten um die 70), aber wir waren auch sehr angetan von der Umsetzung dieses "modernen" Stoffes. Tolle schauspielerische Leistung ohne Handlung, unvorstellbar gute Idee der Inszenierung und phantastische Umsetzung ins "Bühnenbild" (war es eins oder war es genau das unserer "Glotz"- Zeit?: zuschauen, als wären wir keine "Beteiligten").
Wir wünschen uns auch weiterhin Mut zu solchen Stücken und deren Umsetzung auf die Bühne.Wir lassen uns gerne fordern und auch provozieren. Jedenfalls gehen wir nicht in der Pause. Wir müssen ja nicht mit allem einverstanden sein.
E.Ludwig
Wir wünschen uns auch weiterhin Mut zu solchen Stücken und deren Umsetzung auf die Bühne.Wir lassen uns gerne fordern und auch provozieren. Jedenfalls gehen wir nicht in der Pause. Wir müssen ja nicht mit allem einverstanden sein.
E.Ludwig
Karin Zumscher aus Neuss meinte am Mittwoch, den 29.04.2009
Sehr geehrtes Düsseldorfer Schauspielhaus, liebe "Beteiligte",
vor zwei Tagen habe ich Ihre Aufführung gesehen und fand das sehr spannend. Es ist schon ein seltsames Erlebnis, in das Kleine Haus zu kommen, und den Zuschauerraumnicht zu sehen, dann in einer Box platz zu nehmen, ein bedrückendes Gefühl zu haben und sich dann auf die doch seltsame Sprache erstmal einzulassen. Aber nach einigen Minuten war ich in der Sprache drin und hatte einen wirklich erhellenden Theaterabend. Die Darsteller sind ganz toll, und die Idee, Zuschauer erst in Kisten zu sperren, sie dann wandern zu lassen und sie dann zu befreien (was übrigens keine Erlösung darstellt, sondern eher ein neues Gefühl von Enge) ist wirklich grossartig und hat für mich ganz viel mit dem Thema Natascha Kampusch zu tun: wie gehe ich nach einer enge mit wiedergewonnener Freiheit um? SUPER!
vor zwei Tagen habe ich Ihre Aufführung gesehen und fand das sehr spannend. Es ist schon ein seltsames Erlebnis, in das Kleine Haus zu kommen, und den Zuschauerraumnicht zu sehen, dann in einer Box platz zu nehmen, ein bedrückendes Gefühl zu haben und sich dann auf die doch seltsame Sprache erstmal einzulassen. Aber nach einigen Minuten war ich in der Sprache drin und hatte einen wirklich erhellenden Theaterabend. Die Darsteller sind ganz toll, und die Idee, Zuschauer erst in Kisten zu sperren, sie dann wandern zu lassen und sie dann zu befreien (was übrigens keine Erlösung darstellt, sondern eher ein neues Gefühl von Enge) ist wirklich grossartig und hat für mich ganz viel mit dem Thema Natascha Kampusch zu tun: wie gehe ich nach einer enge mit wiedergewonnener Freiheit um? SUPER!
ariane hoffmann aus köln meinte am Dienstag, den 28.04.2009
toller abend!!!!unglaublich intensiv wurde einem das thema nah gebracht, man fühlte sich ab und an ertappt, was man selber 2006 gedacht hat.vielen dank an alle.die schauspieler sind g r o s s a r t i g,tremper,hübbecker,kubin,geyersbach,rupperti,siegenthaler DANKE!
florian bergheim aus düsseldorf meinte am Mittwoch, den 22.04.2009
ich finde, das war ein richtiges ereignis und erlebnis. da hockt man da aufeinander in so kisten, sieht erst mal fünfsechtel der darsteller nicht live, muss dann den sitzplatz tauschen, dann gehen die kisten hoch, es wird kühl und dann laute musikund grelles licht- so mag sich frau kampusch wohl gefühlt haben nach ihrer bereiung: aus der kuscheligen enge in die überfordernde freiheit. ich habe selten im theater körperlich so viel erfahren wie in der premiere von "die beteiligten" letzten sonntag. mir hat das bedrückende themaviel spaß gemacht, fantastisch gespielt (vor allem die "psychotante" und der medienprofi) und ein sehr kluges, eindringliches, konzentriertes konzept.
lena schönitz aus bonn meinte am Mittwoch, den 22.04.2009
toller abend,mal was anderes.sehr eigen,spannend.schauspielerisch fantastisch,jeder ist sehr speziell (schön schräg der fan).glückwunsch!ich komme wieder!
André Balzereit aus Erkrath meinte am Dienstag, den 21.04.2009
Sehr interessante und aussagekräftige Inszenierung!
Anfangs gewöhnungsbedürftig, nach ein paar Minuten allerdings gut verständlich und durchaus unterhaltsam.
Auch schauspielerisch sehr hohes Niveau!
Ich kann einen Besuch dieses Stückes nur weiterempfehlen!
Anfangs gewöhnungsbedürftig, nach ein paar Minuten allerdings gut verständlich und durchaus unterhaltsam.
Auch schauspielerisch sehr hohes Niveau!
Ich kann einen Besuch dieses Stückes nur weiterempfehlen!




Kommentar