Spielplan
Stückbeschreibung
Der Tod in Venedig
nach Thomas Mann
In einer Schaffenskrise überkommt den anerkannten Schriftsteller Gustav von Aschenbach ein fast vergessen geglaubtes Gefühl: Reiselust! Als er nach einigen Irrfahrten und merkwürdigen Begegnungen Venedig erreicht, erscheint es ihm, als begänne »eine träumerische Entfremdung, eine Entstellung der Welt ins Sonderbare«. Im eleganten Bäderhotel auf dem Lido trifft Aschenbach auf den schönen, aber kränklichen Tadzio. Euphorisiert gelingt es ihm, noch einmal zu schreiben. Aber nicht nur in seinem Inneren, auch in der Stadt gehen beängstigende Veränderungen vor. Thomas über seine Novelle: »Es scheint, dass mir hier einmal etwas vollkommen geglückt ist.«
Theaterfassung von Christine Besier und Christian Doll.
Theaterfassung von Christine Besier und Christian Doll.
Inszenierung
Christian Doll
Bühne
Jan Alexander Schroeder
Kostüme
Claudia Held
Darsteller (in)
Wolfgang Reinbacher
Daniel Graf
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Kommentare lesen
Kai Dante aus Düsseldorf meinte am Samstag, den 01.05.2010
30.04.2010 - Der Tod in Venedig
wir nehmen Platz auf den alten Theatersitzen u. witzeln darüber, wie man
die 34.-€ je Karte rechtfertigen könnte: Schlichtes Bühnenbild im Stile einer unfertigen Industriehalle, in die man lieblos ein wenig Trödel reingestellt hat.
Das Stück beginnt u. setzt wohl voraus, dass man das Stück auch inhaltlich kennt. Selbst zur Pause wissen wir noch nicht was die scheinbar sinnlos aneinandergereihten Dialoge oder das in ein Aquarium geworfene Gebiss uns sagen wollen/sollen.
Gerne gehen wir ins Theater, doch der Inszenierung dieses Stückes konnten wir gar nichts abgewinnen, was unseres Erachtens nicht an der schauspielerischen Leistung lag.
Wir finden, an einem städtischen Theater sollte Theater auch für die Bürger der Stadt (verständlich) sein, und nicht nur für die "kulturelle Elite", die das Stück in und auswendig kennt und denen nur noch eine neuerlich anders geartete Interpretation Freude bereitet, weil das Stück selbst ja bekannt ist.
Wir mögen Theater gerne, werden aber zukünftig nur noch auf Empfehlung ein Stück des Theaterhauses Düsseldorf besuchen.
wir nehmen Platz auf den alten Theatersitzen u. witzeln darüber, wie man
die 34.-€ je Karte rechtfertigen könnte: Schlichtes Bühnenbild im Stile einer unfertigen Industriehalle, in die man lieblos ein wenig Trödel reingestellt hat.
Das Stück beginnt u. setzt wohl voraus, dass man das Stück auch inhaltlich kennt. Selbst zur Pause wissen wir noch nicht was die scheinbar sinnlos aneinandergereihten Dialoge oder das in ein Aquarium geworfene Gebiss uns sagen wollen/sollen.
Gerne gehen wir ins Theater, doch der Inszenierung dieses Stückes konnten wir gar nichts abgewinnen, was unseres Erachtens nicht an der schauspielerischen Leistung lag.
Wir finden, an einem städtischen Theater sollte Theater auch für die Bürger der Stadt (verständlich) sein, und nicht nur für die "kulturelle Elite", die das Stück in und auswendig kennt und denen nur noch eine neuerlich anders geartete Interpretation Freude bereitet, weil das Stück selbst ja bekannt ist.
Wir mögen Theater gerne, werden aber zukünftig nur noch auf Empfehlung ein Stück des Theaterhauses Düsseldorf besuchen.
Berta Wingen aus Ratingen meinte am Samstag, den 01.05.2010
kann mich den Worten meines Vorgängers nur anschließen. Wir haben in der Pause das Theater verlassen (und wir waren nicht die einzigen), und versucht, noch etwas aus dem Abend zu machen...
Peter Witt aus Düsseldorf meinte am Montag, den 16.11.2009
Wolfgang Reinbacher und Daniel Graf spielen exzellent und versuchen aus der Vorlage das Beste zu machen. Doch das Stück fügt der Lektüre der Novelle nur wenig hinzu. Ich frage mich, wozu diese seltsamen Versuche, Prosa in Drama zu verwandeln, gut sein sollen. Animation zur Lektüre? Freilegung bisher nicht erfasster Dimensionen des Originals? Was bereits bei Verfilmungen von Prosastoffen heikel und leider meist enttäuschend ist, führt auch bei dieser Verdramatisierung zu einem nicht gerade gewinnbringenden Erlebnis. Verflachung kann doch nicht die Absicht derer sein, die uns mit zeitgemäßem Theater anregen sollten. Zugegeben, dieser Abend im Kleinen Haus war nicht langweilig. Aber er war leider auch nicht das Gegenteil.
Scholl, Jutta aus Düsseldorf meinte am Freitag, den 13.11.2009
seit wann steht dieses Stück auf dem Spielplan? Ich bin ganz überrascht, denn als bekennender Mann-Fan habe ich die Buddenbrocks, den Wohllaut und den Joseph gesehen. Ich würde gerne die Kritiken nachlesen und wäre dankbar für einen Hinweis, wann sie in den Zeitungen ershcienen sind.
Vielen Dank,
Jutta Scholl
Vielen Dank,
Jutta Scholl
Arno Petermann aus Düsseldorf meinte am Dienstag, den 06.01.2009
Die Inszenierung setzt voraus, dass der Besucher Handlung und Intention der Novelle verinnerlicht hat. Vor dem Hintergrund dieser Voraussetzung einfach grandios!!!
Herzlichst
Arno Petermann
Herzlichst
Arno Petermann
Manfred Sigmann aus Mönchengladbach meinte am Donnerstag, den 13.03.2008
13.03.2008
Heute - Der Tod in Venedig
Seit über zwanzig Jahren auch das Schauspielhaus Düsseldorf im Abo.
Heute mal wieder "Das kleine Haus" mit DER TOD IN VENEDIG...
Weniger als einhundert Besucher - schwach besetzt.
Neue Sitze - jetzt größere Bühnentiefe und immer noch Beinfreiheit unterhalb dem Schulbusniveau. Das nervt und der Besucher fühlt sich auf einer 4.Klasse Sitzposition wieder. Für wen wird eigentlich Theater gemacht?
Zum Stück:
Der Stoff von Thomas Mann birgt viel Raum für großen Theater und Vorgaben für eine starke Dramaturgie.
Die Ausführung:
Regie = Thema verfehlt
Bühnenbild = skandalöser Müll - weder Bezug zum Stück, noch zum Thema
Die Schauspieler:
Wolfgang Reichenbach = schwach im ersten Akt und lustlos. Im zweiten Akt etwas besser, aber vom Stück und Bühnenbild ausgebremst.
Daniel Graf:
bemüht sich redlich das Niveau zu heben - wirkt aber im Umfeld wie im Schülertheater.
Fazit:
Sehr schwaches Niveau - wirkt wie die Stadt Venedig...
...ein großer Ruf verblaßt zusehends - der Level (wie in den Kanälen von Venedig) sinkt stetig, der Inhallt nimmt mehr und mehr Müll auf und stinkt zum Himmel.
Thomas Mann würde eine oder mehrere schlaflose Nächte haben.
Wir warte auf "Deutschland sucht das (Super)Schauspiel.."
Schade..schade..schade..
Heute - Der Tod in Venedig
Seit über zwanzig Jahren auch das Schauspielhaus Düsseldorf im Abo.
Heute mal wieder "Das kleine Haus" mit DER TOD IN VENEDIG...
Weniger als einhundert Besucher - schwach besetzt.
Neue Sitze - jetzt größere Bühnentiefe und immer noch Beinfreiheit unterhalb dem Schulbusniveau. Das nervt und der Besucher fühlt sich auf einer 4.Klasse Sitzposition wieder. Für wen wird eigentlich Theater gemacht?
Zum Stück:
Der Stoff von Thomas Mann birgt viel Raum für großen Theater und Vorgaben für eine starke Dramaturgie.
Die Ausführung:
Regie = Thema verfehlt
Bühnenbild = skandalöser Müll - weder Bezug zum Stück, noch zum Thema
Die Schauspieler:
Wolfgang Reichenbach = schwach im ersten Akt und lustlos. Im zweiten Akt etwas besser, aber vom Stück und Bühnenbild ausgebremst.
Daniel Graf:
bemüht sich redlich das Niveau zu heben - wirkt aber im Umfeld wie im Schülertheater.
Fazit:
Sehr schwaches Niveau - wirkt wie die Stadt Venedig...
...ein großer Ruf verblaßt zusehends - der Level (wie in den Kanälen von Venedig) sinkt stetig, der Inhallt nimmt mehr und mehr Müll auf und stinkt zum Himmel.
Thomas Mann würde eine oder mehrere schlaflose Nächte haben.
Wir warte auf "Deutschland sucht das (Super)Schauspiel.."
Schade..schade..schade..
Peter Eckebrecht aus Meerbusch meinte am Donnerstag, den 13.12.2007
Schauspielerische Leistung –großartig. Schade, dass man Wolfgang Reinbacher in letzter Zeit so selten zu sehen bekommt (warum?). Zweifel haben wir, ob Thomas Mann mit der Darstellung seiner Novelle in dieser Form einverstanden gewesen wäre. Was haben die Gags einer nicht immer funktionierenden Musikbox, einem Aquarium, in dem immer wieder Gegenstände verschwinden, unter anderem ein Papierschiffchen (?) ein Schminkköfferchen, mittels dessen Herr Reinbacher tuntenhaft verunstaltet wird oder das wollüstige Befummeln des Hosenladens von Herrn Graf. mit dem Stück zu tun? Was wollte uns der Regisseur damit sagen oder haben wir ihn nicht verstanden? Mag sein, dass man mit zunehmendem Alter gewisse Dinge unter anderen Gesichtspunkten sieht.
Wir waren viele Jahre im Kreise der „Freunde des Schauspielhauses“ Inzwischen haben wir unsere Freundschaft mehr auf die Theater in Krefeld und Mönchengladbach verlegt, die uns mit ihren Aufführungen im Gegensatz zu Düsseldorf noch nie enttäuscht haben.
Renate und Peter Eckebrecht -Meerbusch
Wir waren viele Jahre im Kreise der „Freunde des Schauspielhauses“ Inzwischen haben wir unsere Freundschaft mehr auf die Theater in Krefeld und Mönchengladbach verlegt, die uns mit ihren Aufführungen im Gegensatz zu Düsseldorf noch nie enttäuscht haben.
Renate und Peter Eckebrecht -Meerbusch




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