KOPFGRAFIK

Zugabe
 
Düsseldorfer Dialoge
 

Seit vier Spielzeiten begleitet, kommentiert und erweitert die Gesprächsreihe
"Düsseldorfer Dialoge" den Spielplan des Schauspielhauses. Zu Gast sind Schriftsteller, Publizisten und Wissenschaftler, deren Arbeiten in direktem oder weiterem Zusammenhang mit den Themen stehen, die das Theater beschäftigen.                                                                       In der Spielzeit 2009/10 waren es die Autoren John von Düffel und Juli Zeh, die mit ihren Stücken auch auf der Theaterbühne vertreten waren, sowie der Psychotherapeut und Theologe Manfred Lütz und der Schweizer Publizist Roger de Weck, die sich der Frage des Spielzeitmottos »Geld oder Leben?« aus ihrer Perspektive näherten.
In der Spielzeit 2010/11 wird die Gesprächsreihe sonntags vormittags fortgesetzt.
Die Themen werden sich orientieren an der übergreifenden Spielzeit-Frage nach den Grenzen in unserer Gesellschaft und um unsere Gesellschaft, aber sie werden sich – wie bei jedem intensiven Gedankenaustausch – nicht darauf beschränken.
Wie bisher wird der Autor und Literaturkritiker Hubert Winkels als Dialogpartner und Moderator die Gespräche leiten.

 
Plan B

"Plan B" ist das Nachtformat des Düsseldorfer Schauspielhauses und richtet sich an alle Zuschauer, die Interesse an ungewöhnlichen, informellen, noch nicht erprobten Theater- und Kunstprojekten haben.
"Plan B" bietet Schauspielern, Regisseuren und allen anderen Künstlern des Hauses, sowie Gästen aus Düsseldorf und über Düsseldorf hinaus, eine alternative Bühne innerhalb unseres Spielplans. Experimentelle Theaterformen und interdisziplinäre Projekte im Grenzbereich zwischen darstellender und bildender Kunst, Musik, Literatur und Performance Art treffen hier alle zwei Monate aufeinander.
"Plan B" zeigte in der letzten Spielzeit unter anderem "Eine Reise nach Petuschki" mit den Schauspielern Gunther Eckes und Andreas Bichler (Regie: Kerstin Krug), die Leipziger Performance-Gruppe "Fräulein Wunder AG" mit "Power of Pussy", die Band "Sound Department" gemeinsam mit den Schauspielerinnen Anna Kubin und Janina Sachau und die kroatische Tänzerin Sanja Tropp-Frühwald mit ihrer Western-Soloperformance "Something to do with death".
"Plan B" richtet sich thematisch nach unserem Spielplan und bildet eine Reibungsfläche zu den Inszenierungen des Schauspielhauses.
Die zweite Saison von "Plan B" startet im Oktober und führt während der gesamten Spielzeit durch Räume, Gänge und Brücken des Central.
Epilog
 
Seit der vergangenen Spielzeit 2009/10 gibt es im Foyer des Kleinen Hauses eine besondere Zugabe: Im Anschluss an bestimmte Vorstellungen zeigen junge Regisseure kurze Inszenierungen, die thematisch Bezug auf die vorherige Aufführung nehmen. "20. November" von Lars Norén beschrieb im Anschluss an "Die Beteiligten" den Wandel vom Opfer zum Täter. Die Vorlage zu Rainer Werner Fassbinders Film "Lola" ist nach "Sojas Wohnung" zu sehen. Eine Bühnenbearbeitung von Wolfgang Koeppens "Das klassische Italien" wird nach "Der Tod in Venedig" gezeigt.
"Epilog" als regelmäßige Reihe ›szenischer Nachschläge‹ wird als Plattform für junge Theatermacher in dieser Spielzeit fortgesetzt.

 

 
 
Blauer Montag

Jeden zweiten Montag im Monat stellen wir Ihnen im Theatermuseum eine unserer Produktionen genauer vor. Mitglieder der Dramaturgie und des Ensembles berichten aus erster Hand von der Probenarbeit und beantworten Ihre Fragen zu Stück und Inszenierung. Die jeweiligen Termine können Sie dem aktuellen Monatsspielplan entnehmen.

IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEN DÜSSELDORFER NETZWERKEN.

TILL THE END OF THE WORLD!
Internationale Theaterworkshops von Mitos 21
Die letzte Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass sich Geld nicht einfach von selbst vermehrt. Trotzdem basiert unsere moderne europäische Gesellschaft bis heute auf der Idee konstanten Wachstums. Aber wohin wollen wir wachsen? Und können wir das spätestens nach der Klimakonferenz in Kopenhagen in der gegebenen ökonomischen Ausrichtung verantworten?
Das Düsseldorfer Schauspielhaus lädt junge Künstler aus ihren Partnertheatern des europäischen Theaternetzwerkes mitos 21 – unter anderem aus Polen, Schweden, Dänemark, Ungarn, England und Belgien – ein, gemeinsam über das Konzept des Wachstums aus europäischer Sicht nachzudenken. Ziel ist es, neue Formen des internationalen Austausches unter jungen Theatermachern zu erproben. Die Teilnehmer – Regisseure, Autoren, Dramaturgen und Schauspieler – reisen mit einer Idee für ein Theaterprojekt nach Düsseldorf und entwickeln diese im Rahmen von Workshops gemeinsam weiter. Fünf der vorgestellten Konzepte zum Thema
Wachstum werden ausgewählt und in einem großen Theaterprojekt vereinigt.
Dieses Projekt wird im Mai 2011 gemeinsam mit Mitgliedern des Ensembles zur Uraufführung gebracht.
"Till the end of the world!" ist der zweite Teil eines Internationalen Austauschprogramms junger Theatermacher, dessen erste Veranstaltungen 2009 bis 2010 am polnischen Nationaltheater in Krakau stattfanden.
Kontakt: christina.zintl@duesseldorfer-schauspielhaus.de
 
Museum für Zuschaukunst

Die Ausstellungsplattform im Theatermuseum

Mit seiner Ausstellungsplattform "Museum für ZuschauKunst" gibt das Theatermuseum unter den Stichworten TheaterGalerie, TheaterBilder, AnSchlag, Kostüm-Rausch, StimmBilder, SzenenWechsel, SpielRaum wechselnde Einblicke in Theaterarbeit und Theaterleben. Workshops, Vorträge und spezielle Themen-Führungen ergänzen die Ausstellungen.
Daneben verschaffen Angebote auf der SiT, der Studiobühne im Theatermuseum, die Möglichkeit zur intensiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Theaterformen – vom Puppentheater über das Erzähltheater bis zu modernen Theaterproduktionen.
Interessierten Besuchern stehen nach Absprache die fachwissenschaftliche
Bibliothek und das Archiv für gezielte Recherchen zur Verfügung.

Ausstellungen 2010/2011

25. Juni bis 26. September 2010
Fotoausstellung: AUFTRITT NRW

05. November 2010 bis 23. Januar 2011
NARREN-MASKEN-KARNEVAL: MEISTERWERKE VON DÜRER BIS KUBIN AUS DER DÜSSELDORFER GRAFIKSAMMLUNG "MENSCH UND TOD"

22. Februar bis 08. Mai 2011
REGIE-FRAUEN. EIN "MÄNNERBERUF" IN FRAUENHAND

THEATERMUSEUM DÜSSELDORF Jägerhofstraße 1, 40479 Düsseldorf, Telefon. 0211. 89 96 130 oder Fax. 0211. 89 29 045 theatermuseum@stadt.duesseldorf.de

Dienstag bis Sonntag 13.00 - 20.30 Uhr

FREIER EINTRITT mit einer gültigen Eintrittskarte des Düsseldorfer Schauspielhauses

Düsseldorfer Schauspielhaus, Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf, info@duesseldorfer-schauspielhaus.de

Kartentelefon: 0211 / 369911 | Kassenzeiten: Mo - Sa 11.00 - 18.30 Uhr
Abendkasse: Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn | Karten@duesseldorfer-schauspielhaus.de
d:ticket Hotline: 01805 / 644-332 (0,14€/Min), Mo-Fr 9.00 bis 20.00 Uhr, Sa 10.00 bis 18.00 Uhr